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Secoya-Indianer beim Erbauen der Aramacao-Lodge
 
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Aufbau
der Aramacao Amazonas Urwald-Lodge
Wir liessen unsere Häuser durch Indianer errichten. So konnten wir
davon ausgehen, dass sie aufgrund ihrer Erfahrungen die Bungalows richtig bauen
würden. Das grosse Restaurant wurde durch Quichua-Indianer, die Häuser
durch Secoya-Indianer im Stil ihrer eigenen Häuser erbaut. Wir fanden es
romantischer, die Bäume bis nah an die Häuser stehen zu lassen. Es musste
alles biologisch sein, wir verwenden im Gegensatz zu üblichen Urwald-Gasthäusern
nicht das giftige, phenylphenolhaltige Holzkonservierungsmittel Maderol.
Die Natur zwang uns, dazuzulernen. Da wir zu viel Grün um die Häuser
herum hatten, wurde es zu feucht. In einigen der Häuser war schon nach drei
Jahren selbst das beste Hartholz morsch und musste ersetzt werden.
Zudem
hatte sich der Fluss verbreitert und drei Häuser mitgenommen. Im Sommer 2003
musste auch das grosse Restaurant daran glauben: sein Platz, einschliesslich des
früher 60 Meter grossen Vorplatzes, versank in den Fluten. So ist
der Aufbau wie auch der Unterhalt einer Urwald-Lodge für uns sehr lehrreich.
Für den Betrieb benötigten wir grosse Kanus. Wir entschieden uns
beim ersten Mal für ein 12 m langes, neues und sehr schön angemaltes
Kanu. Um dann beim Auffahren auf einen Baumstamm festzustellen, dass unter der
neuen Farbe altes Holz war. Der Rat: Kaufen Sie nie ein schön bemaltes Kanu,
kaufen Sie es roh und malen Sie es erst nach dem Kauf an. Auch wir befolgten diesen
Rat. Bei einer Exkursion banden wir das neue Kanu am Ufer an, kamen drei Stunden
später zurück. Das Kanu war in zwei Teilen. Ein Baum hatte es im Sturz
zerschlagen. Das dritte Kanu bereitet uns nun sehr viel Freude, es besteht aus
einem einzigen Stamm, es ist auf der Seite sehr hoch und sicher. Hoffen wir, dass
es noch viele Jahre hält.
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