Broschüre Intertreck
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Aramacao Amazonas Jungle Lodge         Mit Intertreck mehr erleben

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Ecuador Familie

Die Familie, welche die Aramacao-Lodge betreut.

Ecuador Urwald Fischen

Secoya-Indianer beim Fischen

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Die Zusammenarbeit mit den Secoya-Indianern

Unsere Indianer-Nachbarn, die Secoyas, beteiligen sich an den Urwald-Führungen. Sie bauen auch unsere Häuser.

Auf dem kleinen Stück, das früher eine Kakao-Plantage war, betreiben sie auch die Wiederaufforstung.

Eine Secoya-Indianerin, Enkelin eines Schamanen, kennt die Heilpflanzen sehr genau. Je nach Programm führt sie unsere Gäste auf einer oder mehreren Exkursionen in die «Apotheke der Secoyas» ein. Unser nächster Nachbar, ein Secoya-Indianer, führt unsere Gäste durch sein Territorium. Wer möchte, kann mit ihm auf einer Nachtexkursion die Jagd erleben. Dazu braucht es sehr viel Geduld. Ein weiterer Indianer führt jene Besucher, die ein Trekking erleben möchten, auf einem kleinen Pfad durch den Urwald zu einem Fluss südlich unserer Lodge. Gelegentlich besuchen wir das Indianer-Dorf weiter unten am Fluss.

Wir raten jenen Gästen, die Tiere sehen möchten, allein oder zu zweit mit einem Indianer eine Urwald-Exkursion zu unternehmen.

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Ecuador Urwald Haus

 

Arbeiter Urwald

Secoya-Indianer beim Erbauen der Aramacao-Lodge

Ecuador Lodge

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Aufbau der Aramacao Amazonas Urwald-Lodge

Wir liessen unsere Häuser durch Indianer errichten. So konnten wir davon ausgehen, dass sie aufgrund ihrer Erfahrungen die Bungalows richtig bauen würden. Das grosse Restaurant wurde durch Quichua-Indianer, die Häuser durch Secoya-Indianer im Stil ihrer eigenen Häuser erbaut. Wir fanden es romantischer, die Bäume bis nah an die Häuser stehen zu lassen. Es musste alles biologisch sein, wir verwenden – im Gegensatz zu üblichen Urwald-Gasthäusern – nicht das giftige, phenylphenolhaltige Holzkonservierungsmittel Maderol.
Die Natur zwang uns, dazuzulernen. Da wir zu viel Grün um die Häuser herum hatten, wurde es zu feucht. In einigen der Häuser war schon nach drei Jahren selbst das beste Hartholz morsch und musste ersetzt werden.

Zudem hatte sich der Fluss verbreitert und drei Häuser mitgenommen. Im Sommer 2003 musste auch das grosse Restaurant daran glauben: sein Platz, einschliesslich des früher 60 Meter grossen Vorplatzes, versank in den Fluten. – So ist der Aufbau wie auch der Unterhalt einer Urwald-Lodge für uns sehr lehrreich.

Für den Betrieb benötigten wir grosse Kanus. Wir entschieden uns beim ersten Mal für ein 12 m langes, neues und sehr schön angemaltes Kanu. Um dann beim Auffahren auf einen Baumstamm festzustellen, dass unter der neuen Farbe altes Holz war. Der Rat: Kaufen Sie nie ein schön bemaltes Kanu, kaufen Sie es roh und malen Sie es erst nach dem Kauf an. Auch wir befolgten diesen Rat. Bei einer Exkursion banden wir das neue Kanu am Ufer an, kamen drei Stunden später zurück. Das Kanu war in zwei Teilen. Ein Baum hatte es im Sturz zerschlagen. Das dritte Kanu bereitet uns nun sehr viel Freude, es besteht aus einem einzigen Stamm, es ist auf der Seite sehr hoch und sicher. Hoffen wir, dass es noch viele Jahre hält.

 

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